Eingewöhnungskonzept:

Kennen lernen:

Um den Kindern die Eingewöhnungszeit zu erleichtern, kommt eine Bezugsperson (Mutter, Vater, Oma…) zusammen mit dem Kind in die Kita Mühlmäuse. Der geeignete Zeitpunkt hierfür wird zuvor persönlich vereinbart. Sie bleibt ca. 1 Stunde zusammen mit dem Kind in der Kindertagesstätte.

Die Bezugsperson unterstützt das Kind beim Kennen lernen der neuen Umgebung und der pädagogischen Fachkraft, in dem Sie Folgendes beachtet:

  • Bezugsperson sucht sich ein gemütliches Eckchen im Gruppenraum und verhält sich grundsätzlich passiv.
  • Reagiert auf Annäherung und Blickkontakte positiv – nimmt jedoch von sich aus keinen  Kontakt zum Kind auf.
  • Drängt das  Kind nicht, sich von sich zu entfernen oder etwas Bestimmtes zu machen.
  • Wenn sie den Raum verlassen möchten, lässt sie zu, dass das Kind ihr evtl. folgt.
  • Versucht sich nicht mit anderen Dingen zu beschäftigen.  
  • füttert und wickelt das Kind. Die Pädagogische Fachkraft ist dabei.
  • In den ersten drei Tagen findet kein Trennungsversuch statt.

DIE BEZUGSPERSON (Mutter, Vater, Oma…) IST DER SICHERE HAFEN FÜR DAS KIND!

Trennungsversuch:

Ab dem 3.-4. Tag:

  • Der erste Trennungsversuch sollte nicht an einem Montag sein.
  • Kurz nach der Ankunft im Gruppenraum verabschiedet sich die Bezugsperson vom Kind und geht in die Garderobe.
  • Die erste Trennung beträgt ca. 15 Minuten. Eine Pädagogische Fachkraft holt die Bezugsperson wieder in den Gruppenraum und diese holt dort das Kind ab.
  • Der Tag in der Kita ist zu Ende.
  • In den nächsten Tagen wird die Trennungszeit verlängert.

 

Schlussphase:

Ab dem 3.-4. Tag:

Die Bezugsperson bringt das Kind in die Kita und verabschiedet sich.
Die Eingewöhnung ist beendet, wenn das Kind die pädagogische Fachkraft als sichere Basis akzeptiert hat, z. B. das Kind protestiert gegen den Weggang der Bezugsperson (Bindungsverhalten), lässt sich aber schnell von der pädagogischen Fachkraft trösten und spielt in guter Stimmung weiter.
Die Bezugsperson bleibt in den folgenden Tagen telefonisch erreichbar.
Unsere persönlichen Erfahrungen haben gezeigt, dass die Eingewöhnungsphase leichter gelingt, wenn sich die Bezugsperson ZEIT dafür nimmt. So gibt sie dem Kind die Möglichkeit, in vertrauter Atmosphäre eine tragfähige Beziehung zu den pädagogischen Fachkräften  aufzubauen.